Weiterer Dämpfer im Ligaalltag – 31:34 Niederlage gegen die HSG Hochheim/Wicker

Wir mussten uns in einem intensiven Spiel der HSG Hochheim/Wicker mit 31:34 (16:18) geschlagen geben. Mit starken Leistungsschwankungen im Spiel hat es am Ende nicht für einen Heimsieg zu Hause gereicht.

Ausgeglichene erste Halbzeit mit Rückschlägen Das Spiel begann auf Augenhöhe, beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch. Unsere Mannschaft startete gut und konnte durch Tore von Marc Teuner und Moritz Schubert schnell in Führung gehen. Die Gäste hielten jedoch dagegen und nutzten insbesondere ihre Chancen aus dem Rückraum effektiv. Zudem mussten wir früh zwei Zeitstrafen hinnehmen, die es uns erschwerten, das Spieltempo zu kontrollieren. So ging es mit einem knappen 16:18-Rückstand in die Kabine.

Harter Kampf in der zweiten Halbzeit Nach dem Wiederanpfiff setzte unsere Mannschaft alles daran, das Spiel zu drehen. Moritz Schubert erwies sich mit seinen 13 Treffern als treffsicher und zeigt seine bisher stärkste Saisonleistung, darunter drei sicher verwandelte Siebenmeter. Besonders in der 50. Minute, als Leander Schmidtmann zwei schnelle Tore erzielte und uns auf 27:28 heranbrachte, war die Hoffnung auf den Sieg spürbar. Doch die Gäste setzten immer wieder Nadelstiche und nutzten jede Unachtsamkeit unsererseits aus.

Entscheidung in der Schlussphase An diesem Spieltag gelang es den Jungs einfach nicht, den entscheidenden Ausgleich zu erzielen. Am Ende gab es zu viele technische Fehler und vor allem die zu hohe Quote der Fehlwürfe waren ausschlaggebend für die Niederlage.

Nun heißt es auf die Zähne beißen und eine gute Vorbereitung auf das nächste schwere und unangenehme Auswärtsspiel bei der TSG Münster II am kommenden Samstag, 22.03.2025 um 16.30 Uhr in der Sporthalle der Eichendorfschule in Kelkheim-Münster.

Arbeitssieg

Wie schon im Hinspiel entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel zweier Teams auf Augenhöhe. Der Gast legte zunächst stets vor, bis eine Umstellung auf eine defensivere Abwehrvariante Erfolg zeigte und wir drehten das Spiel von 5:9 auf 14:12 zur Pause.

Der Gast war auch durch eine Kopfverletzung ihres Spielmachers gehandicapt, der unglücklich auf den Hallenboden stieß und nicht mehr mitwirken konnte. Gute Besserung an den Spieler!

Auch in Hälfte Zwei ein enger Spielverlauf. Wir blieben stets vorne, doch konnten wir uns nie auf mehr als drei Tore Differenz absetzen. Hier trumpfte vor allem Rayan stark auf, der 10 Treffer erzielte. Am Ende behielten wir die Nerven und konnten einen Heimsieg der Marke „Arbeitssieg“ verbuchen.

Für die HSG 1848 B2 spielten:
Bräckow, Caputo, El Meriani 10, Mallmann 6, Klimek 4/1, Reischauer 4, Blömeke 3, Gül 1, Goeke 1, Winkenwerder 1, Zander 1, Fauth, Demel, Blumenthal

Noch zwei Spiele sind in der Saison zu bestreiten, und beide Spiele haben es in sich, verloren wir doch jeweils das Hinspiel. Am Sonntag, 23.3.2025 um 17.00 Uhr gastieren unsere Mannen bei der TG Rüsselsheim und wollen dort Revanche für die Hinspielniederlage nehmen.

Lost in Eddersheim

Wie in dem Film „Lost in Translation“ kamen sich unsere Mannen in Eddersheim vor. Mit dem letzten Aufgebot angereist, gerieten wir in Eddersheim unter die Räder und wehrten uns nur in Phasen auf Augenhöhe. Wir waren chancenlos. Ohne Pappas, Blömeke, Kunadt, Rausch und die Verletzten Klein und Giegerich angereist, war die Hypothek zu hoch. Erst Recht, als sich noch Gabriel Stasauskas verletzte und nicht mehr eingesetzt werden konnte.

Ich ziehe den Hut vor den Jungs, die nie den Kopf in den Sand gesteckt haben und bis zuletzt gekämpft und somit noch etwas Ergebniskosmetik betrieben haben. Eine starke Leistung zeigte Devran Diler am Kreis, der 11 Treffer erzielte.

Nächste Woche sind wir hoffentlich wieder besser besetzt und können im Heimspiel gegen Neuenhain/Altenhain besser spielen, als diesen Samstag.

Es spielten:
Lotz (1.-10./30.-45.), Schelter (10.-30./45.-60.), Diler 11, Fröhlich 5, Häuser 3/1, Wilhelmi 2, Stasauskas 2, Menges 2, Klug 1, Harant.

Eltville überrennt uns…

In meinen Augen den besten Gegner den wir diese Saison hatten. Hut ab, was Eltville mit uns veranstaltet hat. In dieser Form hätten sie eigentlich nicht einen Punkt abgeben dürfen. Wir hatten uns einiges vorgenommen, doch nach 3 Minuten merkte man bereits, dass es schwer wird. 0:4 zeigte die Anzeigetafel an. Bis zur Halbzeit konnten wir zwar im Angriff ganz gut mithalten, aber die Eltviller ließen unsere Abwehr förmlich auseinander fliegen. Man merkt in solchen Spielen, das Körper auch in der D Jugend ein entscheidender Faktor ist. So haben wir einfach wenig Chancen gegen Mannschaften die zwar ähnlich leistungsstark, aber uns körperlich einfach überlegen sind.

Sicherlich hätten wir präsenter sein könne, hätten etwas energischer in der Abwehr zupacken können, usw. usw.usw. Halbzeit 2 war ein Spiegelbild der Hälfte 1, auch wenn wir nun besser mithalten konnten.

Für die HSG spielten: Mads Schnierer (Tor), Arthur Kurz (6), Adrian Post (4), Felix Waschke (1), Florian Hamann (6), Lukas Nusser (), Mats Schumann (),Marlon Stiller (), Lukas Herb (6), Jannis Blum (), Matts Nerger (1)

Es fehlten: Freddi Dreßler, Julius Olschewski, Max Wiesmann

Spieler des Tages: Mads im Tor hielt was zu halten war und ein wenig mehr.

Lehrreiche Erfahrung mit viel Spaß

Am 11. März 2025 empfing die Jungs zu Hause die Ukrainische Nationalmannschaft zu einem Freundschaftsspiel in der Schelmengraben Halle. In einem intensiven und temporeichen Spiel musste sich unser Team mit 21:39 (11:21) geschlagen geben, konnte jedoch wertvolle Erfahrungen gegen einen starken Gegner mit einigen Profis sammeln.

Starker Beginn, aber schnelle Dominanz des Gegners Unsere Mannschaft startete engagiert in die Partie, doch bereits nach wenigen Minuten zeigten die Ukrainer ihre Klasse. Insbesondere in der Defensive hatten wir Schwierigkeiten, das schnelle Kombinationsspiel der Gäste zu unterbinden. Nach 10 Minuten lagen wir bereits mit 2:10 im Rückstand, da wir viele einfache Tore durch Tempogegenstöße kassierten. Trotzdem kämpften die Jungs tapfer weiter und versuchten, sich in der Abwehr besser zu organisieren.

Positive Akzente trotz Niederlage Trotz der spielerischen Überlegenheit des Gegners zeigte unser Team einige starke Momente. Marc Teuner war mit fünf Toren, darunter drei verwandelte Siebenmeter, unser treffsicherster Spieler. Auch Marven Nitzke (6 Tore) und Paul Föller (3 Tore) trugen mit sehenswerten Treffern zum Endergebnis bei. In der zweiten Halbzeit gelang es uns, einige Angriffe konsequenter auszuspielen und mehr Tore zu erzielen. Die Einstellung der Mannschaft war vorbildlich, auch wenn der Gegner natürlich weiterhin das Spiel dominierte.

Lernprozess und Blick nach vorne Auch wenn das Endergebnis deutlich ausfiel, war dieses Freundschaftsspiel eine wertvolle Gelegenheit, sich mit einer international erfahrenen Mannschaft zu messen. Die hohe Intensität und das schnelle Umschaltspiel der Ukrainer haben uns die Grenzen aufgezeigt.

Nun heißt es, den Fokus auf das nächste wichtige Pflichtspiel zu legen.

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