Zu viel Respekt

Im Spiel beim Tabellenführer legten unsere Jungs zu viel Respekt an den Tag. Der Gastgeber war athletisch überlegen, doch wir zeigten bis zum 6:6, dass Kastel auch seine Schwächen hat. Immer wieder fanden wir Lücken und nutzten diese konsequent. Doch von Beginn an hatten wir überhaupt keinen Zugriff in der Defensive. Der Gastgeber konnte zunehmend schalten und walten wie er wollte und zog Tor um Tor davon. Mit 19:10 verloren wir die erste Hälfte.

In der Kabine dann aufmunternde Worte und der Appell an die Jungs, doch endlich mal den Respekt abzulegen und auch in der Deckung körperlicher zu agieren. Gesagt, getan, kamen die Jungs guten Mutes aus der Kabine und konnten die zweite Hälfte ausgeglichen gestalten. So konnte sich auch Tomm Lotz mit einigen Paraden einbringen. Zwischenzeitlich entwickelte sich die Partie dann zum Spiel HSG 1848 vs Tristan Dresen. Der 2m Keeper der Gastgeber hielt unglaublich gut und brachte unsere Mannen reihenweise zum Verzweifeln. Dennoch kämpften wir bis zum Schluss und ließen nie die Köpfe hängen was den guten Teamgeist in der M2 unterstreicht.

Für die HSG 1848 II spielten:
Lotz, Blömeke 5, M. Klein 4, Klug 4/4, Häuser 3, Stasauskas 1, Diler 1, Rausch 1, Ziran 1, Menges

Nun ist erst mal Winterpause angesagt, die Weihnachtsfeier und ein Jahresabschlusskicken runden das Jahr 2025 ab. Ab dem 06.01.2026 wird sich dann wieder auf die Rückrunde vorbereitet. Am 17.01.2026 steht noch das letzte Hinrundenspiel gegen die TSG Eddersheim an, bevor dann die Rückrunde startet.

Die M2 wünscht allen Fans und Freunden der HSG 1848 eine gesunde und besinnliche Weihnachtszeit. Wir sehen uns in der Halle!

Nerven behalten

Nach vier Niederlagen sollte unbedingt wieder ein Sieg für unsere M2 her. Die Vorzeichen dafür waren aber alles andere als gut, konnten einige Spieler unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren und am Spieltag fielen noch Oli Häuser, Moritz Blömeke und Finn Schäfer aus. „Auf die Zähne beißen!“…war die Ansage der Trainer und die Jungs bissen auf die Zähne. Bis zum 28:27 war das Spiel komplett ausgeglichen und kein Team konnte sich wirklich absetzen. Erste negative Gedanken kamen auf, dass eine enge Partie in der Schlussphase wieder nicht gewonnen werden kann. Doch diesmal kam es anders: mit unbändigen Willen und einem Sören Moller im Gehäuse, der die entscheidenden Würfe hielt, holten sich die Jungs den verdienten und umjubelten Heimsieg. Auch vorne wurde diesmal in der Crunchtime souverän agiert und auf die gute Einwurfchance gewartet. Und diese dann auch genutzt-der entscheidende Unterschied zu den letzten Wochen.

Klein Business

11 Tore steuerte Björn Klein bei. Der 17 Jährige Rückraumspieler übernahm Verantwortung und überzeugte mit seiner Durchsetzungskraft. Maxi Klein, der zwischenzeitlich auf Rückraum Rechts spielen musste, machte ein super Spiel und erzielte 8 blitzsaubere Treffer.

Es war aber ein Sieg des gesamten Teams, denn die Jungs hängten sich als Team voll rein und holten sich so den wichtigen Heimsieg gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Hinten zeigten Leo Wolf und Malte Ziran, dass sie in der BOL angekommen sind, vorne knüpfte Gabriel Stasauskas an seine guten offensiven Leistungen vor seiner Knieverletzung an.

Für die HSG 1848 II spielten:
Lotz (1.-41.), Moller (41.-60.), B. Klein 11/3, M. Klein 8, Stasauskas 4, Menges 3, Klug 2, Wilhelmi 2, Blumenthal 2, Diler 1, Wolf, Ziran, Rausch

Schwächephase kostet besseres Ergebnis

Im Spiel beim Tabellenzweiten legte der Gastgeber, angeführt vom erfahrenen Pierre Lange, los wie die Feuerwehr und wir mussten uns erstmal schütteln. Bis zum 7:11 liefen wir nur hinterher. Dann aber legten unsere Jungen eine Schippe drauf und zeigten ab hier begeisternden Handball. Vorne wurden gute Lösungen gefunden und hinten wurde leidenschaftlich verteidigt. Was durchkam, wurde von den gut aufgelegten Pius Schelter und Sören Moller im Gehäuse gehalten. So gingen wir guter Dinge und mit einer knappen Führung in die Kabine.

Hier verschliefen wir aber den Start in die zweite Hälfte und die zuvor noch verunsicherten Gastgeber tankten nun kräftig Selbstvertrauen. Dies-gepaart mit einem wahren „Wirf den gegnerischen Torwart Warm“-Wettbewerb, führt zu einer 5 Tore Führung der Gastgeber, die wir nie mehr aufholten. Die Jungs ließen aber nie die Köpfe hängen und versuchten Ihr Bestes. An die Leistung in Hälfte Eins konnten wir aber nicht mehr anknüpfen und verloren dann auch verdient.

Erfolgserlebnis soll wieder her

Nächste Woche steht nun nach 4 Niederlagen in Folge ein sehr wichtiges Heimspiel gegen die SG Wehrheim/Oberhain an. Diese stehen mit 10:10 Punkten punktgleich mit uns im Mittelfeld. Bei 4 Absteigern allerdings sind die direkten Duelle mit den Tabellennachbarn um so wichtiger. Anpfiff zu dieser wichtigen Partie ist am Samstag, 6.12. um 20.00 Uhr im Schelmengraben.

Für die M2 spielten:
Schelter (1.-15./42.-60.), Moller (15.-42.), M. Klein 8, Klug 7/5, B. Klein 3, Diler 2, Menges 2, Wilhelmi 2, Schäfer 1, Ziran 1, Blömeke 1, Wolf, Stasauskas, Moos, Rausch

(Wieder) Aufholjagd ohne Happy End

Im zweiten Spiel in Folge verliert unsere Zweite mit 1 Tor. Zum dritten Mal in Folge erzielen wir über 30 Tore, holen aber keinen Punkt. Das schmerzt. Denn die Jungs spielen klasse Handball, trainieren sehr gut, legen alles in die Waagschale, doch vergessen, sich dafür zu belohnen. Zu oft kann der Gast leichte Tore erzielen. Das Zusammenspiel Abwehr/Torwart ist noch nicht so ausgeprägt und konstant, wie wir es zwar immer mal ansatzweise zeigen, bringen es aber nicht auf Strecke. So hat der Gast – das muss man auch zugeben – gut gespielt und in Krummeck und Deutschmann zwei Jungs dabei gehabt, die Minuten zuvor noch in der Oberliga gegen unsere M1 ordentlich für Wirbel gesorgt hatten. Diese Zwei konnten wir nicht wirklich stoppen.

Bis zum 28:28 war das Spiel auf Augenhöhe, keiner konnte sich absetzen, doch dann kamen wie zuletzt 3-4 Angriffe ohne Torerfolg und Schwupps stand es -4. Wenn man in fast jedem Angriff ein Gegentor kassiert, ist der Druck, vorne treffen zu müssen, enorm und jeder Fehlwurf zählt dann halt doppelt. Und dennoch gaben unsere Jungs nie auf, versuchten alles und kämpften sich in der Schlussphase nochmal heran, blieben aber letztlich wieder unbelohnt.

Für die HSG II spielten:
Lotz (1.-35./52.-60.), Meier (35.-52.), M. Klein 10, Menges 4, Häuser 4, Diler 4, Blumenthal 4, Wilhelmi 3, Klug 3, Blömeke 2, B. Klein 1, Schäfer 1, Rausch, Wolf, Moos, Stasauskas

Nun steht das weite und schwere Auswärtsspiel bei der Regionalliga-Reserve in Petterweil an. Hier sahen wir zuletzt nie gut aus, mal schauen, wie es am Sonntag aussieht. Beim Tabellenzweiten hängen die Trauben schon hoch, doch hier haben wir nichts zu verlieren und mit einer Steigerung in der Deckung und im Torwartspiel ist mit unseren Jungs zu rechnen.

Aufholjagd wird nicht belohnt

In einem starken BOL Spiel auf hohen Niveau setzte sich die Heim-Sieben in einem wahren Handball Krimi knapp durch. Unsere jungen Wilden waren niedergeschlagen, wurden vom Trainerteam aber schnell wieder aufgebaut, denn die Leistung war richtig gut. Es fehlte ein Tick an Cleverness und Erfahrung, die der Gastgeber uns eben voraus hatte.

Zu Beginn entwickelte sich eine offene Partie, bis zum 11:11, als wir uns unsere einzige Schwächephase erlaubten, die prompt zur 4 Tore Halbzeit-Führung des Gastgebers führte.

Unser Plan, schnell Tor um Tor aufzuholen, ging zunächst nicht auf, da wir zwar vorne gute Lösungen fanden, hinten aber wieder zu löchrig standen. Doch unsere Jungs (Durchschnittsalter 20,5 Jahre) gaben nie auf und erzielten beim 25:25 und 30:30 den Ausgleich. Und ließen während der Aufholjagd noch drei Siebenmeter liegen. In der letzten Aktion dann blieb der Wurf vom stark aufspielenden und treffsicheren Max Klein leider am Torwart hängen, so dass wir ohne Punkte die Heimreise antreten mussten.

Und dennoch war die Leistung ansprechend…mit etwas mehr Erfahrung gewinnen wir das Spiel. Und Erfahrung haben wir nun wieder gesammelt…

Für die HSG Zwote spielten:
Lotz (1.-30./55.-60.), Moller 30.-55.), M. Klein 8, Wilhelmi 5, B. Klein 4, Blömeke 4, Häuser 3/2, Menges 3, Wolf 2, Schäfer 1, Moos, Ziran

Nächsten Samstag 20.00 Uhr wollen unsere Jungs nach den zwei Niederlagen zuletzt, unbedingt wieder auf die Siegerstraße einkehren. Die HSG Hochheim/Wicker II ist aber ein starker Aufsteiger, der von Trainer-Legende Fritz Peter Schermuly gecoacht wird, der sich sicher etwas gegen unsere Jungen etwas ausgedacht hat. Kommt dazu und feuert unsere Mannen an…die freuen sich über jede Unterstützung!